Elektronische Motorsteuereinheit

Abb.4: Prinzipschaltung der
Motorelektronik |
Die Steuerelektronik arbeitet als selbsterregte Generatorschaltung. Die Resonanzfrequenz des Piezoresonators bestimmt dabei die Schwingfrequenz der Schaltung unabhängig von den Betriebszuständen, Temperatur und Alterungseinfluß.
Abbildung 4 zeigt das Blockschaltbild der Schaltung. Diese besteht aus dem Piezoresonator 2 des Motors mit den Hauptelektroden 1, 3. Diese sind mit dem Ausgang des Leistungsverstärkers 7 verbunden. Den IST-Wert zur Frequenzregelung liefert die Hilfselektrode 4 des Piezoresonators.
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Technische Parameter

Abb. :5 Kennlinien des Motors PMR 40.08 |
Die Abbildung 5 zeigt typische gemessene Parameter in Abhängigkeit vom Drehmoment M. Alle Motoren werden einem 12 stündigen Dauertest unterzogen, bei dem sich die Friktionspartner aufeinander einlaufen.
Die Diagramme der Abbildung 5 wurden aufgenommen mit einer Steuerelektronik für UB=12 V Betriebsspannung. Die Strom- aufnahme beträgt im Mittel 130 mA, die maximale mechanische Leistung 170 mW bei einem Drehmoment von 0,04 Nm und die maximale Drehzahl 80 1/min bei einem Drehmoment von 0,01 Nm.
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Applikationshinweise
Prinzip bedingt besitzen die Lamellen-Motoren nur eine Drehrichtung. Sie sind überall dort geeignet, wo übliche DC-Motoren mit Getriebe zur Erzeugung einer langsamen, unidirek-tionalen Drehbewegung mit großem Drehmoment Probleme bereiten z.B. hinsichtlich Baugröße, Bauform oder Gewicht.
Die Motoren senden kein magnetisches Feld aus und können optional auch vollständig aus nicht magnetischen Materialien gefertigt werden, so daß ein Betrieb in hohen Magnetfeldern möglich ist. Die elektrische Strahlung der Motoren ist leicht abschirmbar
Die Motoren sind nicht brennbar, erzeugen im Betrieb keine Funken und eignen sich für explosionsgefährdete Umgebungen.
Die Drehzahl der Motoren kann durch Verkleinerung der Betriebsspannung ähnlich wie bei einem DC-Motor verringert werden. Durch periodisches Ein- und Ausschalten können die Motoren auch im Schrittregime betrieben werden. Sie besitzen ein hervorragendes Start- Stop-Verhalten mit Reaktionszeiten im Millisekundenbereich und möglichen Taktzeiten von einigen 100 Hz.
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