Thermische Ausdehnung am Beispiel der PZT-Keramik PIC 255
- Die thermische Dehnung zeigt in Polungsrichtung und senkrecht zur Polungsachse unterschiedliches Verhalten.
- Die Vorzugsorientierung der Domänen in einem gepolten PZT-Körper führt zur Anisotropie und ist Ursache für das unterschiedliche Wärme-Ausdehnungsverhalten
- Nicht gepolte Piezokeramik ist isotrop. Der Ausdehnungskoeffizient ist annähernd linear mit einem TK von ca. 2 x 106/ K .
- Der Einfluss von aufeinander folgenden Temperatureinwirkungen ist insbesondere in der Anwendung zu beachten. Speziell im ersten Temperaturzylus können große Änderungen im Verlauf auftreten.
- Abhängig vom Werkstoff können die Verläufe stark von den dargestellten abweichen.
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Deformationsverhalten am
Beispiel der PZT-Keramik PIC 255
- Die Dehnung einer Piezokeramik ist bei Großsignalfeldstärken (max. 2kV/mm) mit reversiblen und irreversiblen Domänen-Umorientierungsprozessen verbunden.
- Die Domänen-Umorientierungen bedingen größere Deformationen an den Keramikelementen, als sich aus den Piezokoeffizienten gemäß Tabelle errechnen läßt.
- Die irreversiblen Domänen-Umorientierungen führen zu einer Hysterese in der Dehnung.
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